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Pressemitteilung der Stadt Tübingen
Die bundesweit erste kommunale Bürgerbefragung auf dem Smartphone geht in Tübingen an den Start. Die sogenannte BürgerApp soll Klarheit darüber bringen, wie die Tübingerinnen und Tübinger zu strittigen Themen stehen. „Mit der App bringen wir Bürgerbeteiligung einfach und bequem auf die Smartphones und Tablets. Damit erleichtern wir die Teilnahme und stärken die kommunale Demokratie“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. Die Ergebnisse dienen dem Gemeinderat als Entscheidungshilfe bei Beschlüssen. Die erste Befragung greift die Diskussion um den Bau eines neuen Hallenbads und eines Konzertsaals in Tübingen auf. Teilnahmeberechtigt sind 77.000 Einwohnerinnen und Einwohner Tübingens ab 16 Jahren. Sie erhalten bis Ende Februar einen individuellen Registrierungs-Code per Post und können zwischen dem 11. und dem 25. März 2019 ihre Meinung zu den einzelnen Fragen kundtun.

Am komfortabelsten ist die Teilnahme über die BürgerApp. Alternativ kann man sich auf der städtischen Internetseite für die Befragung registrieren. Wer weder Smartphone noch Computer hat, kann schriftlich mitmachen. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Vor und während der Bürgerbefragung bietet die Stadtverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger unterschiedliche Informationsmöglichkeiten an. Eine öffentliche Informationsveranstaltung zur BürgerApp und zur Teilnahme an der Befragung sowie zu den Themen Konzertsaal und Hallenbad findet am heutigen Mittwoch, 27. Februar 2019, um 20.00 Uhr in den oberen Sälen im Museum statt. Zusätzlich kann man sich im Befragungszeitraum in der App oder auf der städtischen Internetseite genauer mit den Themen befassen. Die BürgerApp Tübingen gibt es ab sofort im Google Play Store und demnächst im App Store von Apple. Sie funktioniert mit den Betriebssystemen Android ab Version 5.0 und iOS ab Version 11.0. Die Firmen aaronprojects GmbH und neongelb GmbH haben die App im Auftrag der Universitätsstadt Tübingen entwickelt. Die Entwicklung wurde vom Land Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ mit rund 72.000 Euro gefördert.