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Pressemitteilung der Stadt Tübingen

Zum Hölderlin-Jubiläumsjahr 2020 hat die Universitätsstadt Tübingen in enger Zusammenarbeit mit der langjährigen FAZ-Fotografin Barbara Klemm die Wanderausstellung „Hölderlins Orte“ konzipiert. Nach der ersten Station in Nürtingen ist sie noch bis 31. Mai 2020 im Hölderlinturm zu sehen. Der Eintritt ist frei. Besucherinnen und Besucher müssen eine Maske tragen und den Mindestabstand immer einhalten.

In der Ausstellung treffen Hölderlins Verse und Landschaftsbeschreibungen auf Fotografien von Barbara Klemm, die eigens für die Ausstellung entstanden. Dafür folgte die Fotografin mit ihrer Kamera den Perspektiven und Blickrichtungen, Orten und Landschaften, die sich in Hölderlins Versen auftun. Sie bereiste dafür die Orte, die sich in Hölderlins Biografie und Werke eingeprägt haben: die Städte Lauffen, Nürtingen und Tübingen, Bad Homburg, Bad Driburg, Jena und Heidelberg, das Kloster Maulbronn, den Neckar, den Rhein, den Bodensee und Bordeaux. Nicht der Dichter selbst steht im Zentrum, sondern sein Blick auf die Landschaften, die zum Gegenstand seiner Gedichte wurden.

Zur Ausstellung ist ein Katalog mit allen Bildern und Gedichten im Kerber-Verlag erschienen: „Hölderlins Orte – Fotografien von Barbara Klemm“, herausgegeben von Sandra Potsch und Wiebke Ratzeburg. Die Ausstellung wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert. Zeitgleich zur literarisch-fotografischen Ausstellung im Hölderlinturm ist im Stadtmuseum eine große Retrospektive auf Barbara Klemms politische Reportagen der letzten 50 Jahre zu sehen.

Hölderlins Orte – Fotografien von Barbara Klemm
bis 31. Mai 2020 im Hölderlinturm Tübingen
Montag 11 bis 17 Uhr
Mittwoch 11 bis 19 Uhr
Donnerstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr
Eintritt frei

www.hoelderlinturm.de