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Bufo

Untersuchungen im Jahr 2019 haben ergeben, dass es wohl eine schützenswerte Population von Kriechtieren auf dem Rittweg gibt. Folglich müssen eine Teilsperrung wie im letzten Jahr oder andere Maßnahmen organisiert werden, so die Vorgabe des Landratsamtes. Der Ortsvorsteher bittet um Kenntnisnahme.


Aus der Studie:

Im Rahmen der Untersuchung konnten sechs verschiedene Amphibienarten gefunden werden. Bergmolch (Ichtyosaura alpestris), Teichmolch (Lissotriton vulgaris) , Erdkröte (Bufo bufo) und Laubfrosch (Hyla arborea) wurden auch schon von Hinneberg, 2018 erfasst. Zusätzlich wurden bei dieser Untersuchung auch Fadenmolche (Triturus helveticus) und einige Grasfrösche (Rana temporaria) beobachtet (…)

Und aus dem Fazit der Studie geht eine klare Empfehlung für eine Sperrung des Rittwegs während der Zeit der Krötenwanderung (März bis 09.April im letzten Jahr) hervor:

Der Anteil an Totfunden [2019] im Vergleich zum Sommer [2018] war deutlich niedriger, was den Nutzen der Straÿensperrung zeigt. Schon im Sommer wurde die Gefährdung der Amphibien durch das teilweise hohe Verkehrsaufkommen entlang des Rittwegs festgestellt. Da auch die Anzahl der gefundenen Individuen im Frühjahr deutlich höher war, kann die Sperrung der Straÿe in diesem Zeitraum als sehr wichtig erachtet werden. Zudem wurden trotz der um 19:00 beginnenden Sperrung vor allem im März als es noch früh dunkel wurde, immernoch einige überfahrende Tiere entdeckt.

Bildrechte: „Bufo“ by Ken-ichi is licensed under CC BY-NC 2.0