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Leaves-600
Wenn nasses Laub die Fahrbahn in schmierige Pisten verwandelt, sollten die „Eisregeln“ gelten: Dosiert bremsen, langsam beschleunigen und viel Gefühl in den Kurven. Auf nassem Laub ist der Bremsweg immer länger als auf trockener Straße. Deswegen: Liegt Laub auf der Straße, runter vom Gas und doppelten Abstand halten. Wer dann noch in den Kurven besonders vorsichtig – also Situation angemessen langsam – fährt, für den sollte die „Blätterglätte“ keine akute Gefahr mehr darstellen. Gerade auf Brücken, Straßenkuppen und in Waldschneisen ist schon bald mit Glatteis zu rechnen, besonders am Morgen und im Bergland, selbst wenn die Fahrbahn ansonsten trocken erscheint.

Und nicht zuletzt müssen motorisierte Verkehrsteilnehmer im Herbst in ländlichen Gegenden immer auf verschmutzte Fahrbahnen gefasst sein. Landwirtschaftliche Fahrzeuge tragen im Herbst viel Erde, Blätter und Schmutz auf die Fahrbahnen, auch dies bedeutet eine nicht zu unterschätzende Rutschgefahr. Für Nebelfahrten gilt: Sofort runter vom Gas und Tempo drosseln. Licht, Nebelscheinwerfer und Nebelrückleuchte anschalten, Radio leiser stellen, Seitenfenster öffnen und in den Nebel „hineinhören“. Schlechtere Witterungs- und Straßenverhältnisse bedeuten immer langsamere Fahrt. Deswegen sollte man sich mehr Zeit einplanen, denn ohne Zeitdruck bleibt man gelassen und fährt vorsichtiger.