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Pressemitteilung der Stadt Tübingen„Einen alten Baum verpflanzt man nicht.“ Das ist die Leitlinie der Tübinger Pflegestrategie. Aufgrund des demographischen Wandels wird es auch in unserer Stadt zu einem Anstieg von pflegebedürftigen Menschen kommen. Im Jahr 2035 werden etwa 2.500 Bewohnerinnen und Bewohner in Tübingen auf Pflege angewiesen sein. Welche Maßnahmen werden ergriffen?

Aufgrund dieses hohen Bedarfs wurde 2016 eine befristete Stelle für das Projekt Seniorenleben und Pflege in der Stadtverwaltung geschaffen. Mit der Zugang für Rollstuhl nicht barrierefreiTübinger Pflegestrategie werden bedarfsgerechte Angebote und Strukturen für die Pflege in der Tübinger Kernstadt und in den Teilorten angestoßen. Ziel ist zum einen, eine ausreichende Versorgung mit vollstationärer Pflege zu erreichen. Zum anderen sollen die Stadtteile und Teilorte so entwickelt werden, dass ein Leben zuhause, also im eigenen Stadtteil, auch bei Hilfebedarf möglich ist. Das ist das Hauptziel der Pflegeplanung.

Folglich orientiert sich die Stadtverwaltung am Leitgedanken des Quartiers und der Selbstbestimmtheit.
Damit dies gelingen kann, braucht es innovative Pflege-Modelle wie zum Beispiel Pflege-Wohngemeinschaften. In solchen Einrichtungen ist eine pflegerische Versorgung bis zum Lebensende wie in den eigenen vier Wänden in der gewohnten Umgebung des Stadtteils möglich. Was eine Pflege-Wohngemeinschaft ist und welche anderen Modelle existieren, werden Sie in der Serie Wohnen und Hilfe im Alter kennenlernen.

Ab diesem Beitrag veröffentlicht die Redaktion im Mitteilungsblatt Bebenhausen eine Serie mit insgesamt 10 Beiträgen zu dem Thema „Wohnen und Hilfe im Alter“, immer auf Seite 2.

Informationen:
Universitätsstadt Tübingen,
Fachabteilung Sozialplanung und Entwicklung
Programm Seniorenleben und Pflege
Cordula Körner
E-Mail: cordula.koerner@tuebingen.de

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