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Pressemitteilung der Stadt TübingenEinfach hinsetzen und einsteigen: An vier Standorten im Stadtgebiet stehen jetzt sogenannte Mitfahrbänke bereit. Dabei handelt es sich um beschilderte Sitzbänke, auf denen Menschen Platz nehmen können, die eine Mitfahrgelegenheit brauchen. Wer im Auto vorbeifährt und einen Wartenden mitnehmen möchte, kann anhalten und die Mitbürgerin oder den Mitbürger einsteigen lassen.

Die Idee, Mitfahrbänke in Tübingen aufzustellen, stammt aus dem Ortschaftsrat Unterjesingen und dem Nachbarschaftsprojekt „Vokabular des Miteinanders“ im Französischen Viertel. „Mitfahrbänke ergänzen den öffentlichen Nahverkehr vor allem auf Strecken, bei denen die Anbindung mit dem Bus umständlich ist oder dieser nur selten fährt“, erläutert Daniel Hammer von der städtischen Fachabteilung Verkehrsplanung. „Wenn in einem Auto nicht nur der Fahrer sitzt, sondern noch weitere Personen mitfahren, schont das auch die Umwelt.“

In folgenden Straßen wurden die Mitfahrbänke am Mittwoch, 13. März 2019, aufgestellt: Untere Straße in Unterjesingen, Tessinstraße in Kilchberg, Eugen-Bolz-Straße in Bühl und Aixer Straße im Französischen Viertel. Drei weitere Bänke folgen noch in diesem Jahr: in der Straße Am Goldersbach in Bebenhausen, in der Hagenloher Straße in Hagelloch und an der Thiepvalkaserne bei den Radabstellanlagen. Weitere Standorte sind möglich. Die Mitfahrbänke werden in Kürze auch im Online-Stadtplan unter http://www.tuebingen.de/stadtplan angezeigt.

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