Schlagwörter

, , ,

Statt einer Zweigstelle der Stadtbücherei hat das kleine Bebenhausen einen Bücherbaum am Goldersbach – und wie früher vorgestellt einen zweiten auf dem Weg nach Lustnau, an der Goldersbachklause.

Während der Bücherbaum an der Goldersbachklause seine Bücher langsam wechselt, werden sie im Bücherbaum von Bebenhausen jeden Monat, manchmal wöchentlich, fast vollständig ausgewechselt. Viele Bücher werden mitgenommen, viele neue Bücher kommen, vor allem durch BookCrossing-Nutzer.

Die neuen Bücher die dort “freigelassen werden”, wie es bei BookCrossern genannt wird, sieht man hier auf BookCrossing (auch ohne dort angemeldet zu sein).

Welche Bücher dort gerade sind sehen Sie hier auf Bebenhausen.de – auch um dazu einzuladen, dort hinzugehen und sich zu bedienen:


Englisch lernen, „Ferien vom Ich“ machen oder Wenjamin Kawerin „Vor dem Spiegel“ begegnen? Im Bücherbaum ist das alles möglich. „Gestern war heute“ meint Drewitz, „Gott schützt die Liebenden“ meint Johannes Mario Simmel und wer sich mehr um das weltliche Hab und Gut sorgt kann ja die „Steuerwende“ lesen. Raj Kamal Jha und „Das Blaue Tuch“ sowie Anne Townsend unterhalten bei der Lektüre ihrer Romane…

Für „die Stunde dazwischen“ (Josef Reding) bietet sich ein Buch doch an, und sei es beim Warten auf den Bus, der am Wochenende tatsächlich nur einmal die Stunde von Bebenhausen weg fährt. Beim Lesen vom Bücherbaum kann Mann „mit Freuden Frau sein“ (Ingrid Trobisch) und sich inmitten der Natur des Schönbuchs „zum Leben erwählt“ (Johanna Dobschiner) fühlen. Bildung gibt es im Bücherbaum nicht nur „vom ersten Lebensjahr bis zur Schule“ sondern mit dem DuMont Kunstreiseführer Sachsen-Anhalt auch für Erwachsene und mit Moore/Lappés „Die Öko Diät“ auch für Ernährungsbewusste.

Krimis und Thriller finden sich im Bücherbaum auch, auf Deutsch wie auf Englisch, hier zum Beispiel Jörg Maurers „Fönlage„, Ann Grangers „Shadow of Murder“ und Jed Rubenfeld mit „The Death Instinct„. Wer es lieber viel viel entspannter mag, bittewehr: „Wir sammeln Briefmarken“ geht auch.

Schön sein“ geht mit „Brigitte“ und ohne.

Viele Bücher haben übrigens eine Nummer darin und ein Bild eines wandernden gelben Buches mit Erklärungen. Was es damit auf sich hat? Das Stadtmagazin Subway erklärt das in diesem Artikel: BookCrossing – Ein neuer Trend der Lesewelt

Advertisements