Schlagwörter

, , , , , ,

Neuerdings sind Menschen im Kloster Bebenhausen unterwegs, die mehr auf ihr Handy als auf die Gebäude schauen – angelockt von einem neue Spiel, das weltweit Millionen spielen – auch in Tübingen hat #PokemonGo Hunderte die sich über Facebook, Whatsapp und Telegram organisieren – und viele mehr, die bisher nicht organisiert sind. Kinder jagen knuddelige virtuelle Monster, Erwachsene jagen ihrer Kindheit hinterher:
Auf der Jagd nach Pokemons in PokemonGo - Bild via Tumblr

Viele junge Erwachsene sind mit Pokemon als Spiel auf ihren Spielkonsolen oder als japanische Zeichentrickserie (Anime) im Fernsehen aufgewachsen.

Jetzt also sind diese überall in Tübingen zu finden, und eben auch im Kloster Bebenhausen, wo das Smartphone einige „Pokestops“ anzeigt (rerchts hinten im Bild), etwa an den Wandertafeln des Naturparks Schönbuch… denn nur wer genügend wandert oder spazieren geht, kann dabei seine Eier ausbrüten.Jugendliche, die bisher vor allem in ihren Zimmern vor Bildschirmen gehockt sind, sind plötzlich draussen im Freien zu Fuss unterwegs, bewegen sich durch die Natur… weil nur so das heisseste neue Spiel zu spielen ist.

Für Gastronomie und Tourismus ist das ein Weg, neue Leute anzuziehen, indem sie in oder vor ihren eigenen Orten einen sogenannten PokeStop einrichten, von denen es in Bebenhausen bereits einige gibt.

Begrüssen wir die neuen Besucher Bebenhausens im Kloster (und falls Sie jemand fragt: Die PokemoGo Arena – links hinten im Bild -ist vor der Schlossküche im Klostergraben)

Advertisements