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Karl Friedrich von KielmeyerImmer wieder Dienstags – aber nicht jede Woche – finden Sie hier Prominente, BewohnerInnen und Gäste Bebenhausens. In der siebten Folge Carl Friedrich von Kielmeyer (* 22. Oktober 1765 in Bebenhausen; † 24. September 1844 in Stuttgart) war ein deutscher Mediziner, Naturforscher, Chemiker und theoretischer Biologe.

Auf der Webseite der Stadt Tübingen zu Bebenhausen heisst es über ihn:

Der Naturforscher wurde am 22. Oktober 1765 in Bebenhausen geboren (Böblinger Straße 15). Während in Tübingen, Stuttgart und anderen Städten Straßen seinen Namen tragen, erinnert an seinem Geburtsort Bebenhausen nichts an diesen bedeutenden Naturforscher.

Ausführlich wird er wie in manchen Sachbüchern auch in der Wikipedia dargestellt:

 (* 22. Oktober 1765 in Bebenhausen; † 24. September 1844 in Stuttgart) Kielmeyer studierte seit 1773 an der Karlsschule auf der Solitude bei Gerlingen (Württemberg), die 1775 nach Stuttgart verlegt wurde und im Dezember 1781 zur Hohen Karlsschule erhoben wurde. Sein Studium schloss er hier 1786 mit einer Dissertation über Mineralwässer ab, Ueber den chemischen Gehalt einiger Mineralquellen. Schon 1785, also noch während seiner Promotion, arbeitete Kielmeyer an der Hohen Karlsschule als Lehrer für Naturwissenschaften. Er erweiterte seine Studien an der Georg-August-Universität Göttingen. Er fand dort bei Johann Friedrich Blumenbach, Georg Christoph Lichtenberg und Johann Friedrich Gmelin die entsprechende Förderung seiner Studien. 1790 wurde er an der Hohen Karlsschule Lehrer für Zoologie und Mit-Kurator der naturhistorischen Sammlungen der Schule.

Kielmeyer war ab 1792 Professor für Chemie in Stuttgart. Nach Schließung der Karlsschule wurde Kielmeyer 1796 als Professor für Chemie und Botanik an die Universität Tübingen berufen, kehrte aber 1816 als Direktor der königlichen wissenschaftlichen Sammlungen (Königliche Bibliothek, Botanischer Garten, Altertümer- Münz- und Naturaliensammlungen) nach Stuttgart zurück. Seit 1817 wirkte er zudem als Staatsrat in Stuttgart.

1808 wurde er durch Verleihung des Ritterkreuzes des Württembergischen Zivilverdienstordens[1] in den persönlichen Adelsstand erhoben. Das Ritterkreuz des Ordens der Württembergischen Krone erhielt er 1818[2] 1830 erhielt er das Kommenturkreuz des Ordens der Württembergischen Krone und 1840 das Ritterkreuz des Friedrichsordens [3]. Im Jahr 1818 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Seit 1812 war er korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

Kielmeyer war ein Vertreter des Vitalismus. (…) Er äußerte als früher Evolutionstheoretiker schon lange vor Charles Darwin eigene Gedanken zur Evolution der Lebewesen. Großen Einfluss hatte die gedruckte Fassung seiner Rede zum Geburtstag von Herzog Karl Eugen 1793. Kielmeyer sprach die Hypothese der Evolution von Arten und der Entwicklung von niederen zu höheren Formen vor allem in seiner Vorlesung deutlich aus, publizierte sie selber jedoch nicht. Allerdings zirkulierten in Fachkreisen Vorlesungsnachschriften von 1807 und 1814/15.

Weiterlesen in der Wikipedia

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