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FFH-Stichprobenmonitoring

Die Europäische Richtlinie 92/43/EWG zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie, kurz FFH-Richtlinie) ist eine zentrale Grundlage des Naturschutzes in Europa. Ihre Umsetzung wurde in das Bundes- und Landesnaturschutzgesetz aufgenommen. Baden-Württemberg ist danach verpflichtet, einen günstigen Erhaltungszustand seiner europaweit bedeutenden Arten und Lebensräume dauerhaft zu bewahren oder wiederherzustellen. Um die Wirksamkeit der ergriffenen Schutzbemühungen zu überprüfen, müssen die Erhaltungszustände der Arten und Lebensräume regelmäßig überwacht werden (FFH-Monitoring). Die Ergebnisse dieser Überwachung werden alle sechs Jahre an die EU berichtet. Baden-Württemberg hat aufgrund seines hohen Anteils am Gesamtbestand der FFH-Mähwiesen in der kontinentalen Region Deutschlands eine besondere Verantwortung für diese FFH-Lebensräume. Um neben bundesweit auch landesweit belastbare Aussagen zu Änderungen des Erhaltungszustands der FFH-Mähwiesen treffen zu können, wird daher seit 2012 ein landesweites FFH-Mähwiesenmonitoring etabliert. 2015 werden durch private Fachbüros botanische Erhebungen im Rahmen des FFH-Mähwiesenmonitorings durchgeführt.

Potentialatlas Erneuerbare Energien

Der Potenzialatlas Baden-Württemberg stellt ein strategisches Informationsinstrument dar. Er richtet sich als umfassende analytische Handreichung an die interessierte Öffentlichkeit und dient insbesondere der Unterstützung lokaler und regionaler Energie- und Klimaschutzkonzepte. Er bietet einen umfänglichen und konsolidierten Überblick über die grundsätzlichen Nutzungsmöglichkeiten der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. In Rahmen des Potenzialatlas soll zur Erstellung eines Wärmebedarfskataster das im Offenland vorhandene Landschaftspflegematerial erfasst werden. Zur Validierung der durch Satellitenbildauswertung gewonnenen Daten sind vor Ort Begehungen und einfache Kartierungen vorhandener Gehölzstrukturen in der Offenlandschaft notwendig. Die Erhebungen finden 2015 stichpunktartig in verschiedenen Naturräumen statt.

Allgemeine Informationen

Eine Zuordnung von Ergebnissen zu Grundstückseigentümern oder Bewirtschaftern findet bei der Erfassung und Auswertung der verschiedenen Erhebungen nicht statt. Es werden auch keine dauerhaften Markierungen auf der Fläche vorgenommen. Die Untersuchungsergebnisse werden auf die Landesfläche hochgerechnet, um eine Aussage zur Entwicklung im Land erhalten zu können.

Ein Teil der Kartierungen wird um die Gemeinde Bebenhausen stattfinden. Die ausschließlich im Außenbereich stattfindenden floristischen Kartierungen werden ab Mitte April bis Ende August 2015 durchgeführt.

Die Untersuchungen erfolgen im Auftrag der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg.

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