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CisterciaciImmer wieder Dienstags – aber nicht jede Woche – finden Sie hier Prominente, BewohnerInnen und Gäste Bebenhausens. In der ersten Folge Humbert von Citeaux. Auf der Webseite der Stadt zu Bebenhausen heisst es über ihn:

Der Generalabt des Zisterzienserordens war bei der Wahl des Abtes Bernhard Rockenbauch im Juni 1471 im Kloster anwesend. Er hatte zuvor den Orden der Ritter von Calatrava in Spanien besucht. Offensichtlich waren seine lebhaften Erzählungen aus Spanien Anregung für den Bebenhäuser Abt, den Zisterzienserabt und die Ordensritter in einem Wandgemälde im Winterrefektorium zu ehren.

Im Landesarchiv Baden-Württemberg gibt es dazu eine Urkunde….In dieser heisst es:

Der Zisterzienserabt Humbert [-Martin de Losne von Citeaux] bestätigt, dass, als er wegen der Visitation und Reformation des Klosters Bebenhausen selbst anwesend war, in weiterer Gegenwart des Abts Jakob von Alzey (Alzei), des Abts Johannes von Herrenalb, des Priors Konrad in der Kartause zu Güterstein und des Pfarrers und Dekans Konrad Bömler von Urach der seitherige Abt von Bebenhausen (Werner [Glüttenhart]) wegen Altersgebrechlichkeit in seine Hände den 5. Juni 1471 auf die Abtei verzichtet hat, darauf den 6. Juni Bernhard von Magstadt ordnungsmäßig (die Wahlhandlung wird genau beschrieben) zum neuen Abt gewählt, von ihm installiert, beeidigt und in den Besitz seines Amts eingesetzt worden ist.

Quelle: Deutsche Digitale Bibliothek

Humbert Martin stammte aus St. Jean de Losne, war zunächst Abt von Morimond, dann ab 1462 Abt von Cîteaux. Seine Amtszeit endete heute vor genau 539 Jahren, am 24. März 1476.  Er starb am 7. oder 9. Apr. 1476 in Rom. (Gallia Christiana 4, Sp. 1004f.)
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