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Hansjörg Kurz, hier im Bild von gestern in seinem Büro im Rathaus, neu erweitert um das Sofa rechts im Bild und zwei passende, stilvolle Sessel, hat seine ersten 100 Tage als Ortsvorsteher von Bebenhausen hinter sich.

Für das Schwäbische Tagblatt hat dazu Hans-Joachim Lang ein ausführliches Portrait mit Bild verfasst, das letzte Woche veröffentlicht wurde. Dort heisst es unter anderem: „Die schwierige Ausgangslage hat sich inzwischen harmonisiert“, sagt Hansjörg Kurz. Der 69-jährige Ortsvorsteher hat in seinem Berufsleben reichlich Erfahrung sammeln können, um Konfliktsituationen konstruktiv zu lösen. (…) „Ich habe keine Profilierungsbedürfnisse“, unterstreicht Kurz, und bezeichnet es als eine seiner wichtigsten Aufgaben, „bei den anstehenden wichtigen Entscheidungen möglichst alle Bürger mitzunehmen“.

Zu seinen wichtigsten Anliegen gehört das Thema Verkehr, das auch eines der umstrittensten im Ort ist. Kaum etwas aber ist umstrittener als der Verkehr über den Rittweg zwischen Waldhausen und Bebenhausen, derzeit wegen Wintersperrung aus Verkehrssicherungsgründen geschlossen.

„Psychologisch und praktisch braucht Bebenhausen einen Fluchtweg“, erklärt Kurz. Denn wenn bei Hochwasser die Schleusentore bei Lustnau geschlossen werden, ist Bebenhausen von Tübingen abgeschnitten. Darum kann man den Rittweg nicht einfach auflösen.

Den Durchgangsverkehr aus dem Raum Böblingen in Richtung Unikliniken dagegen wäre nicht nur er wohl gerne los. Für Missverständnisse, sorgte dabei der folgende Satz, der dann auch gleich gestern in der Bürgerfragestunde des Ortschaftsrats zur Sprache kam:

Andererseits benötigen die Bebenhäuser diese Achse nicht ernsthaft als Erschließungsstraße für den Tübinger Norden. Die wenigen Minuten, die der Weg über Lustnau mehr in Anspruch nehmen, sollten eigentlich verkraftbar sein.

Das, so Kurz gestern in seiner Antwort auf die Bürgerfragestunde, habe er so weder gesagt noch gemeint. Bebenhausen benötige den Rittweg, wie aus dem ersten Zitat auch klar hervorginge. Daran würde auch die Frage der Zumutbarkeit eines Umwegs nichts ändern. Eine Klarstellung dazu soll auch im nächsten Mitteilungsblatt des Ortes erfolgen.

Der ganze Tagblatt-Artikel vom 15.01. ist auf Tagblatt.de auch online abrufbar – gegen Bezahlung.

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