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Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ruft Bundesfrauenministerin Schwesig mit einer Selfie-Aktion zur Bekanntmachung des Hilfetelefons auf

Berlin, 21. November: Im Vorfeld des weltweiten Aktionstages zur Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen startet Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig die Selfie-Aktion „Gewalt gegen Frauen verletzt uns alle.“ Mit der Aktion möchte die Ministerin möglichst viele Menschen dazu einladen, mit einem eigenen Foto in ihren sozialen Netzen auf das Hilfetelefon aufmerksam zu machen. Interessierte können dies über die freigeschaltete Aktions-Website www.aktion.hilfetelefon.de tun. Dort werden sämtliche Selfies – Selbstporträts mit der Hilfetelefonnummer und einer persönlichen Botschaft – nach der Veröffentlichung beispielweise bei Twitter oder Facebook angezeigt. „Ich rufe alle dazu auf, sich aktiv an der Bekanntmachung der Hilfetelefon-Nummer zu beteiligen und damit Frauen zu ermutigen, sich Hilfe zu suchen“, so die Bundesministerin. Auch Personen, die selbst keine sozialen Netzwerke nutzen, können bei der Aktion mitmachen.

Mit dem 2013 eingerichteten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ wird betroffenen Frauen erstmalig auch eine bundesweite 24-Stunden-Beratung angeboten, die kostenlos eine anonyme und niedrigschwellige Erstberatung in 15 Sprachen ermöglicht. „Frauen, die Unterstützung suchen, finden beim Hilfetelefon Tag und Nacht eine kompetente Ansprechpartnerin, die ihnen dabei hilft, die nächsten Schritte zu gehen und sich aus der Gewaltsituation zu lösen“, erklärte Manuela Schwesig.

Seit mehr als 30 Jahren setzen sich Menschen weltweit am 25. November für die Beseitigung von Gewalt und Diskriminierung an Frauen ein. So auch in Deutschland, wo Gewalt gegen Frauen leider noch immer zum Alltag gehört. Einer aktuellen Studie der Europäischen Union zufolge ist etwa jede dritte Frau in Deutschland von körperlicher oder sexueller Gewalt betroffen. Rund 25 Prozent aller Frauen erleben Gewalt in ihrer Partnerschaft. Die Mehrheit der Frauen wird mindestens einmal in ihrem Leben sexuell belästigt.

Im Rahmen der Aktion lädt Manuela Schwesig am Abend des 24 Novembers außerdem zum Empfang ins Bundesfamilienministerium. Sie würdigt damit das Engagement von Personen und Einrichtungen, die die Bekanntmachung des Hilfetelefons bislang tatkräftig unterstützt haben. Gleichzeitig sollen neue Unterstützerinnen und Unterstützer aus Politik und Gesellschaft gewonnen werden.

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.

Weitere Informationen zum Beratungsangebot erhalten Sie auf:
www.hilfetelefon.de

Weitere Informationen zur Selfie-Aktion finden Sie unter:
www.aktion.hilfetelefon.de 

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