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Zum Landkreis TübingenMit einem Brief an die Hausärzte in Tübingen und Rottenburg werben Landrat Joachim Walter und Dr. Lisa Federle, Präsidentin des Tübinger Kreisverbandes des Deutschen Roten Kreuzes um Unterstützung für das kreisweite Angebot „Wohnen mit Hilfe“. Bei diesem Projekt geht es um Wohnpartnerschaften, bei denen Studierende älteren Menschen beispielsweise im Haushalt zur Hand gehen und im Gegenzug kostengünstig wohnen können.

„Wohnen mit Hilfe“ ist ein Angebot, von dem beide Generationen profitieren können“ betont Landrat Joachim Walter. Neben einer verlässlichen Hilfe für Senioren könne man gleichzeitig zur Linderung der studentischen Wohnungsnot beitragen.
Für ihn ist „Wohnen mit Hilfe“ ein „wertvoller Beitrag zum gelebten Miteinander zwischen den Generationen“.

Tablet-PC Parkwohnstift 03„Unseren Hausärztinnen und Hausärzten kommt eine wichtige Multiplikatorenfunktion zu, so Dr. Lisa Federle. „Sie kennen viele ältere Menschen, die so lange wie möglich zu Hause leben wollen und für die „Wohnen mit Hilfe“ ein interessantes Angebot sein könnte.“ Gerade im Alter spiele der Kontakt zu anderen Menschen eine wichtige Rolle, wenn es darum gehe, möglichst lange fit und selbständig zu bleiben.

„Wohnen mit Hilfe“ ist ein Angebot des Landkreises Tübingen, der Universitäts- Stadt Tübingen, der Großen Kreisstadt Rottenburg am Neckar, dem Studentenwerk Tübingen-Hohenheim und dem Kreisverband Tübingen des Deutschen Roten Kreuzes, welches im Jahr 2010 ins Leben gerufen wurde. Seitdem wurden bereits zahlreiche Wohnpartnerschaften im gesamten Landkreis Tübingen geschlossen. Das Angebot geht auf eine Initiative aus dem Kreisseniorenplan des Landkreises Tübingen zurück. Vergleichbare Angebote wie Wohnen mit Hilfe gibt es mittlerweile in vielen anderen deutschen Universitätsstädten. Auch weltweit ist der Gedanke in vielen Ländern verbreitet – insbesondere im angelsächsischen Raum.
Das Konzept sieht vor, dass ältere Menschen Studierenden eine Unterkunft zu reduzierter Miete anbieten.
Im Gegenzug leisten die jungen Studierenden regelmäßige Hilfe im und ums Haus. Die Höhe des Mietnachlasses und die zu leistenden Tätigkeiten werden individuell zwischen den Wohnpartnern vereinbart. Bewährt hat sich, dass pro Quadratmeter Wohnraum eine Stunde Hilfe im Monat geleistet wird. Pflegerische Tätigkeiten als Hilfeleistung sind ausgeschlossen.

Das Angebot steht auch jungen Familien zur Verfügung, denen die Studierenden im Haushalt und bei der Kinderbetreuung Unterstützung leisten können.

Vermittelt und begleitet werden die Wohnpartnerschaften vom Kreisverband Tü-bingen des Deutschen Roten Kreuzes.

Interessierte können sich an die Ansprechpartnerinnen des Deutschen Roten Kreuz wenden:

Claudia Stöckl
Telefon: 07071/7000-45
Mail: c.stoeckl@drk-tuebingen.de

Heike Pflumm
Telefon: 07071/7000-105
Mail: h.pflumm@drk-tuebingen.de

Weitere Informationen zum Angebot finden sich in einem Faltblatt, das im Internet unter www.kreis-tuebingen.de oder beim Landratsamt Tübingen unter Telefon 07071/207-2003 erhältlich ist.

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