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Die in diesem Winter bislang völlig fehlenden Frostperioden und der teilweise lang anhaltende Regen bescheren Waldnutzern und Spaziergängern stark aufgeweichte und matschige Waldböden, die teilweise nur mit schwerem Schuhwerk begehbar sind. Dies führt zu zahlreichen Beschwerden aus der Bevölkerung. Die Abteilung Forst kann auf die Beschaffenheit der Waldböden im Hinblick auf die Witterung keinen Einfluss nehmen und bittet die Waldnutzer um Verständnis. Im Tagblatt liest sich das so:

Dem Forst fehlt der Frost: Milder Winter erschwert Holzernte – und hinterlässt tiefe Spuren im Boden http://ow.ly/t19SB

Die Forstarbeiter schränken ihrerseits das Befahren der Waldwege mit schweren Maschinen zur Durchführung der Holzernte ein. Dies erfolgt insbesondere im Sinne des Bodenschutzes.
Denn auch die Holzernte ist von der Witterung stark beeinflusst. Traditionell sind Spätherbst und Winter die Hauptzeiten für die Holzernte im Wald. Längere Frostperioden und damit feste, trockene Böden sorgen generell für optimale Anforderungen an eine bodenschonende Durchführung der Holzernte. Da die durchgeweichten Wege und Flächen auf Grund des Bodenschutzes nicht mit schweren Maschinen befahren werden sollten, können begonnene und geplante Holzerntemaßnahmen nicht oder nur unzureichend durchgeführt werden.

Der Holzeinschlag wird daher auf bestimmte Bereiche konzentriert oder verlagert, so weit dies möglich ist. Dies könnte Einfluss auf den Umfang der diesjährigen Holzernte haben, vor allem sofern auch weiterhin keine längeren Frostperioden erfolgen.

Das Tagblatt schreibt dazu:

Zu einer Info-Veranstaltung in Bebenhausen haben sich bereits 100 Interessierte angemeldet. Deshalb soll es Mitte
Februar einen weiteren Termin zu den Themen Bodenschutz und naturnahe Bewirtschaftung geben.

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