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„Ein Stern, Hoffnung für viele“

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Wie immer in Bebenhausen fand der Familiengottesdienst mit dem Krippenspiel der Kinderkirchgruppe schon am Sonntag dem 4. Advent statt anstatt als einer von mehreren Gottesdiensten (oder einziger) an Heiligabend. Pfarrer Manfred Harm lobte hinterher das Krippenspiel, denn „ob mit 5 oder mit 50 Beteiligten, die Weihnachtsbotschaft bleibt die gleiche und ihr habt es wunderbar aufgeführt.“

Unter der Organisation von Christina Fischer und Manuel Deubel (links im Bild) und mit Eileen Wettach als Erzählerin (rechts) spielten Julie, Marlene, Julia (hinten) und die beiden Friedrich-Jungen im Vordergrund ein aussergewöhnliches Stück, bei dem gezeigt wurde, dass das Licht des Weihnachtsstern für die Menschen in allen Ländern scheint, in alle Kontinente.

Erzählerin: Heute ist eine Nacht, die anders ist als alle anderen Nächte. Der Mond steht am Himmel und tausend Sterne leuchten. Doch da ist ein Stern, der strahlt heller, viel heller als alle anderen Sterne.

Stern: “Ich bin ein Weihnachtsstern. Ich bin so aufgeregt, denn heute ist in einem Stall von Bethlehem ein Kind geboren. Es sieht so aus wir ihr und doch ist es viel, viel mehr. Es ist Jesus Christus, Gottes Sohn. So, jetzt muss ich aber los, denn heute ist mein Glanz besonders groß. Um die Botschaft Gottes in alle Welt zu tragen, habe ich die Kraft so hell zu strahlen, dass viele Menschen auf Erden mich sehen werden.“

Stern: “Mein Schein dringt bis ins kalte Russland.“ (ohne Bild)

Dort liegt Wanja im Bett und kann vor Kälte nicht schlafen. Hier in Russland sind die Menschen sehr arm und haben nicht so kuschelige Bettdecken, oder wärmende Heizungen wie wir sie haben. Eigentlich ist Wanja die kalten Winter in Russland gewohnt. Außerdem hat er eine warme Mütze, eine dicke Jacke, einen langen, warmen Schal und Fellhandschuhe.
Aber heute, nein heute ist ihm kalt von der Zehe bis zur Haarspitze. Er zieht die ärmliche Decke noch dichter an sich heran. Da bemerkt der den Schein auf seiner Decke. Er folgt ihm mit seinem Blick und entdeckt den strahlend hellen Stern am Himmel. Wohlig warm wird es ihm auf einmal. Je länger er den Stern betrachtet, umso behaglicher wird es ihm. Wanja muss dem Stern folgen, der ihm so wunderbare Wärme verspricht.

Stern: „Mein Schein dringt durch alle Fenster, in jedes Zimmer“.

Erzählerin: „Dort sitzt Anne, die sich nicht rühren kann. Hoffnungslos, sagen die Ärzte. Und das spürt sie auch. Laufen kann sie kaum noch. Und wenn . nur mit Hilfe. Mit den Armen macht sie so viel Krafttraining. Trotzdem werden sie immer schwächer. Bald wird sie auch beim Essen Hilfe brauchen. Oh, wie sie es hasst, auf andere angewiesen zu sein. Und was soll sie den ganzen Tag machen? In Gedanken hebt sie die Schultern und lässt sie mutlos sinken…“ (…)

Stern: „Mein Schein strahlt in alle Wälder der Erde“

Guatemala. Erzählerin: „Zusammengekauert und mucksmäuschenstill sitzt Jose unter einem Baum im tiefen Wald. Er wagt kaum zu atmen, obwohl er ganz ausser Puste ist. Ob sie es diesmal geschafft haben, von der Armee nicht entdeckt zu werden? (…) Ein grelles Licht lässt ihn aufschrecken. (…)

Stern: „Mein Schein leuchtet über die heißen Länder der Erde.“ – in Afrika

Erzählerin: Vor einer Lehmhütte sitzt Gimka. Er hat den Kopf in die Hände gestützt und wischt sich immer wieder eine Träne aus dem Gesicht. Ach, er will nicht mehr an Golka denken. Was hat er ihn heute enttäuscht. Dabei hat er ihm so fest versprochen, bei der harten Feldarbeit zu helfen. Bis zum Mittag hat er auf sein Kommen gehofft. Doch kein Freund kam und die Arbeit musste trotzdem gemacht werden. Bis zum Abend taten ihm die Füße von dem trockenen Lehmboden entsetzlich weh. Noch mehr schmerzte ihn die Enttäuschung. Er denkt: „Dem helfe ich auch nie wieder und zum Spielen kann er sich auch einen anderen suchen.“ Seine wütenden Gedanken werden auf einmal von einem hellen Licht unterbrochen. Als er den Stern am Himmel entdeckt, wird ihm plötzlich ganz komisch zumute. Seine Wut verblasst. Dem Stern, der Wut verwandeln kann, dem muss er folgen.

Stern: „Mein Schein leuchtet auch hier in Bebenhausen“

Erzählerin: In einer Wohnung am Schönbuchrand liegen Max und Kathi hellwach im Bett und zerbrechen sich wieder einmal den Kopf über die Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern.(…)

Mitten in ihre Gedanken erblicken sie ein Licht. Es ist, als ob es unter die Bettdecke kriecht und sie ganz und gar berührt. Sie steigen aus ihren Betten und als sie den Stern am Himmel sehen, rücken Max und Kathi ganz dicht aneinander. Sie spüren auf einmal, dass sie sich und ihre Eltern sehr lieb haben. Da, wo es diese Liebe gibt, werden sie das Geschenk finden.

Stern: Nun stehe ich hier, in der heiligen Nacht und habe die Botschaft der Geburt Jesu in alle Welt gebracht. Ich strahlte bis in den kleinsten Winkel hinab und habe auch dem Kränksten und Ärmsten ein wenig Wärme gebracht.

Erzählerin: So viele Kinder haben heute Gottes Nähe ganz besonders dicht gespürt. Sie kamen alle zur Krippe, um das kleine Kind zu betrachten. In einem Stall ist Gottes Sohn geboren, er bringt Hoffnung, Licht und Wärme in die Herzen der Menschen.

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