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Der Tübinger Weihnachtsmarkt feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Von Freitag, 13. bis Sonntag, 15. Dezember 2013 werden rund 400 Marktstände in der Altstadt aufgebaut. Bei einem adventlichen Bummel im Ambiente des historischen Stadtkerns locken selbst gebastelte Angebote, Gebäck aus heimischer Produktion sowie kreative, außergewöhnliche Geschenke viele Gäste nach Tübingen.

Vereine, auch der Schachklub Bebenhausen, der noch Standhelfende sucht, Schulklassen, gemeinnützige Organisationen, Familien und Freundeskreise sorgen für ein reichhaltiges Sortiment. Ergänzt wird die heimische Produktvielfalt durch einige ausgewählte kommerzielle Händler mit weihnachtstypischen Waren. Handgeschnitzte Krippen, selbst gefertigter Schmuck, Basteleien aus Papier, Gestricktes, Gefilztes und Gehäkeltes sind ebenso zu finden wie künstlerisch gestalteter Tannenbaumschmuck, Holzspielzeug aus Eigenproduktion oder Keramikwaren. Dazu liegt der Duft von Gewürzen und Gebratenem, Waffeln und Mandeln, Kuchen und Maronen, Honigkerzen und Aromatees über den Gassen und Plätzen. Für Essen und Trinken sorgen rund 70 Vereine und gemeinnützige Organisationen.

Aus der vorweihnachtlichen Planung vieler Einheimischer und auch vieler Tagestouristen ist der Markt nicht wegzudenken. Dies spiegelt sich auch bei den Anmeldungen für die Stände wider: Über 800 Bewerbungen gingen bei der Universitätsstadt Tübingen ein, von denen aus Platzgründen nur rund 400 angenommen werden konnten. Die Qualität der individuellen Angebote und ein faires Auswahlverfahren für die Marktbeschicker haben für die Universitätsstadt Tübingen einen hohen Stellenwert. Deshalb werden die Attraktivität der Stände vom städtischen Ordnungsamt verstärkt begutachtet. Nur wer seinen Stand hochwertig gestaltet, hat die Gewähr, auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.

Für ein vielfältiges Programm ist gesorgt (siehe Anlage): Chris Simmance, der poetische Liedermacher mit englischen Wurzeln und Tübinger Heimat, gibt zusammen mit seiner Frau Julia seine Lieder in der Schmiedtorstraße zum Besten. Hans Spielmann verzaubert Kinder am Nonnenhaus mit seinen Spiel-, Tanz- und Mitmachliedern. Das Kinder- und Jugendtheater des LTT präsentiert Kinderlieder aus seinem Programm „Ich höre was, was du nicht siehst“. Zauberer Manfred Zickzack, das Kindertheater Rote Nase und viele kleine und großen Musiker sorgen für Abwechslung. Zwei Kinderkarussells stehen vor dem Markt am Nonnenhaus und in der Hirschgasse.

In enger Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro zeigt die Universitätsstadt am Freitag, 13. Dezember um 19 Uhr vor dem Haagtor Heinz Rühmanns Klassiker „Die Feuerzangenbowle“. Zum 23. Mal werden rund 2.000 Zuschauer diese Komödie aus den 40er Jahren sehen und begießen. In dieser Atmosphäre schmeckt jedem Gast „ein wänziger Schlock“ von der Feuerzangenbowle aus dem 400 Liter fassenden Kessel. Glühwein und ein alkoholischer Punsch wird ebenfalls angeboten. Der Eintritt ist frei.

Für diejenigen, die Geld und Nerven sparen wollen, bietet der Stadtverkehr Tübingen während des Tübinger Weihnachtsmarktes Sondertageskarten an. Für 6,10 Euro können bis zu fünf Personen mit alle Busse im Stadtgebiet beliebig oft fahren. Die Tickets gelten am Freitag ab 8.30 Uhr und am Wochenende rund um die Uhr.

Die Kulturbahn pendelt am Samstag und Sonntag zwischen Rottenburg und Tübingen im Halbstundentakt. Ab Rottenburg verkehren die Züge zwischen 8.15 Uhr und 20.17 Uhr, Abfahrt ist um Viertel nach und Viertel vor jeder vollen Stunde. Die beiden Züge um 10.15 Uhr und 10.45 Uhr fahren nur am Samstag. Ab Tübingen fährt die Bahn zwischen 10.05 Uhr und 19.04 Uhr, Abfahrt ist jeweils um vier Minuten nach der vollen Stunde und drei Minuten nach halb. Am Samstag fahren zwei weitere Bahnen um 9.04 Uhr und 9.33 Uhr.

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Anlage: Programm des Tübinger Weihnachtsmarktes, PDF »

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