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Gemeinderat und Ortschaftsrat im ArchivVor 30 Jahrem, am 09. November 1983, traf sich der Ortschaftsrat unter der Leitung von Ortsvorsteher Reichert und befasste sich unter Anwesenheit und Beteiligung von Herrn Gräber vom Tiefbauamt, Herrn Klink und Herrn Schmiga vom Amt für öffentliche Ordnung, vor allem mit der Parkplatzplanung für Bebenhausen, die zu dem Zeitpunkt schon seit zwei Jahren im Gange war. Zwei Varianten, I vom 15.08. (Verwaltungsvorschlag, Ortschaftsratsbeschluss vom 14.09.1983) und Variante II. vom 31.10.1983 (beruhend auf Anregungen des Städtebeirats vom 28.09.1983) standen zur Diskussion.

Darauf beginnt eine lebhafte Debatte im Ortschaftsrat über den planerischen Inhalt der Varianten. Sie wird getragen von der Ungewissheit des Zeitpunkts, an dem der Ortschaftsrat die ‚Kleine Umgehung‘ durchgesetzt hat und die Bewohner von Bebenhausen und die Bewohner der ‚Alten Strasse‘ vom Durchgangsverkehr befreit sind.

Herr Klink und OR Märkle wünschen die Aufnahme der Waldhorneinfahrt in die Planung, der eine weil er für, der andere weil er gegen die Schliessung derselben ist. Beim Beschlussantrag über den Varianten-Vorschlag der Stadt-Verwaltung kommt es zu Stimmengleichheit 3:3 weil Ortschaftsrat Rilling sich für befangen erklärt hatte und nicht teilnahm. Damit konnte zu diesem Zeitpunkt das Bebauungsplanverfahren samt der geplaanten Bürgerbeteiligung mangels Zustimmung noch nicht begonnen werden. Die 3 Nein-Stimmen wurde im Nachgang übrigens damit begründet, dass in beiden Varianten die Häuser an der Alten Strasse mit dem Durchgangsverkehr des Rittwegs belastet würden.

Zum für Bebenhausen geplanten Kindergarten bleibt der Ortschaftsrat dabei, dass er den Anbau an die Jugendbaracke, nicht das Schulhaus, für die beste Lösung hält.

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