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Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht. Auch in Tübingen verfolgten die Nationalsozialisten die jüdische Bevölkerung und brannten die Synagoge in der Gartenstraße nieder. 13 Tübinger Vereine und Institutionen gedenken dieser Ereignisse in elf Veranstaltungen zwischen Freitag, 11. Oktober und Sonntag, 10. November 2013 (siehe Anlage). Dabei wird auch nach der zukünftigen Form von Erinnerungskultur gefragt.

Zur Erinnerung an das Geschehen findet eine öffentliche Gedenkveranstaltung statt

am Samstag, 9. November 2013 um 18 Uhr,

auf dem Synagogenplatz in der Gartenstraße.

Dort, am Ort des Pogroms, wird in mehreren Reden an die Verfolgung und an eine Tübinger Familie erinnert, deren Angehörige vertrieben und ermordet wurden. Es sprechen unter anderem Oberbürgermeister Boris Palmer, Stadtrat Kurt Sütterlin als Vertreter des Gemeinderats sowie David Holinstat vom Jüdischen Verein Bustan Shalom und Jugendliche. Gestaltet wird die Gedenkstunde von der Geschichtswerkstatt Tübingen, Bustan Shalom, dem Jugendgemeinderat sowie dem Fachbereich Kultur der Universitätsstadt Tübingen.

Eine Gedenkfeier in der Stiftskirche erinnert am Samstag, 9. November um 19 Uhr an die Tübinger Geschehnisse von 1938 und in diesem Jahr besonders an die späteren Deportationen jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger nach Theresienstadt und Riga. Ein Streichtrio spielt Musik der Komponisten Hans Krása und Gideon Klein, die in Theresienstadt entstanden ist.

Programm: http://www.tuebingen.de/pogromnacht

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