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Gemeinderat und Ortschaftsrat im ArchivVor dreissig Jahren, am 14. September 1983, traf sich der Ortschaftsrat von Bebenhausen unter der Leitung von Ortsvorsteher Reichert und beriet unter anderem über das Recht auf öffentlichen Wegen über privaten Grund.

Die Eigentümer von Beim Schloss 17 hatten Pflanztröge am Gehweg vor ihrem Haus aufgestellt, deren Entfernung zum 01.09.1983 gefordert wurde.

Auch der Verbindungsweg Schönbuchstrasse – Kasernenhof – Mühlrain war Thema, der künftig in der Regel nicht befahren werden sollte. Verkehrszeichen 252 (siehe Bild rechts) Zeichen 252 nach der StVO 1970und 803 (Anlieger frei) waren bisher dort vorgesehen.

Zusatzzeichen 803 - Anlieger frei

Der Ortschaftsrat ist der Auffassung, dass im vorliegenden Fall das Verkehrszeichen 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) verwendet werden soll, wenn den Anliegern des Kasernenhofs und des Mühlrains schriftlich bestätigt wird, dass sie in begründeten Fällen durchfahren dürfen.

Ausserdem sollte an die „Jugendbaracke für den künftigen Kindergarten“ ein Toilettenanbau erstellt werden, wobei auch hier Eigenleistungen der Eltern nach Massgabe des Hochbauamtes erstellt werden können sollten.  Schliesslich wurde bekanntgegeben, dass im Oktober 1963 die Bürgermeistertafel von Bebenhausen im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Schmid und Kulturamtsleiter Dr. Setzler eingeweiht werden sollte.

Ausführlich befasste sich der Ortschaftsrat mit dem Parkplatzkonzept vom 22.04.1983 und der Lageplanskizze von OR Brocklacher vom 03.09.1983. Der Durchgangsverkehr würde weit weniger Wohnungen belasten wenn er statt über die Schönbuchstrasse an den drei Häusern der Alten Strasse vorbei ginge. Mit Mehrheit beschloss man:

Der Ortschaftsrat sieht in dem Vorschlag der Stadtverwaltung und in der Bedingung der Stadtverwaltung, die bisherige Ortseinfahrt am Waldhorn bei Eröffnung des südlichen Anschlusses an die B27 zu schliessen, die verkehrstechnische Voraussetzung für die Verkehrsberuhigung der Ortschaft Bebenhausen.

Einstimmig beschloss man: „Der Ortschaftsrat betrachtet den Parkplatz als die erste Ausbaustufe und die Kleine Umgehung im Zuge des Rittwegs als die zweite Ausbaustufe des Verkehrsrahmenplans Bebenhausen.“

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