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Am 18.08.1993 traf sich der Ortschaftsrat unter der Leitung von Ortsvorsteherin Scholkmann und beriet unter anderem folgende Dinge:Gemeinderat und Ortschaftsrat im Archiv

* Die endgültige Urkunde über die Trennung von Ortsgemeinde und Evangelischer Kirchengemeinde wurde neu erstellt. Da die Kirche danach die Kosten für die Heizung im Winter selbst übernehmen muss, hat die Stadt Tübingen den Vertrag über die Übernahme der Kosten für die Kirchenheizung von 1957 gekündigt.

* In einer neuen Flächenkartierung wurde eine erhöhte Luftverschmutzung in Bebenhausen gegenüber der letzten Kartierung festgestellt. Genauere Gründe dafür waren nicht bekannt, genauer damit befassen wollte sich der Ortschaftsrat ausdrücklich nicht.

* Mehrere Bauvorhaben wurden diskutiert und beschlosssen, dass alle gestalterischen Vorgaben der künftigen Ortsbildsatzung für Baugenehmigungen berücksichtigt werden sollen. Bei einem Nachtragsbaugesuch in der Schönbuchstrasse lehnte der Ortschaftsrat eine Stellungnahme ab: „Das Bauvorhaben ist bereits in der jetzt zur Genehmigung vorgelegten Form ausgeführt worden. Durch die erhebliche Erhöhung der Firstlinie und der Traufhöhe, wodurch ein Kniestock entstanden ist, ein für das Ortsbild von Bebenhausen völlig untypischer Bautypus, ist eine empfindliche Störung des Ortsbilds gegeben. (…) Der Ortschaftsrat kann kein Verständnis dafür aufbringen, dass so offenkundig für das Ortsbild abträgliche Veränderungen nun nachträglich durch eine Genehmigung gerechtfertigt werden sollen. (…) Der Ortschaftsrat ist der Meinung, dass derartige Rechtswidrigkeiten durch eine effektivere Kontrolle während des Bauvorhabens vorher vermieden werden müssen. Er erwartet, dass diese Kontrolle bei künftigen Bauvorhaben so durchgeführt wird, dass weitere Fälle wie der nun vorliegende nicht mehr vorkommen.“

* Zum Rittweg wird festgestellt, dass von der mobile Abschrankung am Rittweg, mit der die Ortschaftsräte Märkle und Pfeiffer an Sonn- und Feiertagen sperren, ein Bock beschädigt ist (schon damals wurden also Schilder ignoriert und die Schranke angefahren) und sie diese Sperrung vorerst nur „noch bis in den Herbst“ vornehmen wollen. Der Ortschaftsrat stellt fest: „Grundsätztlich wird über eine Frage der Sperrung des Rittwegs zu beraten sein.“

 

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