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Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Hilberts 25. Problem, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Von der Trophäenschau im Kreuzgang über Waldkino und Kinderprogramm bis zum Hirschgulasch drehte sich beim gestrigen Rotwildtag im Kloster Bebenhausen alles um die Geschichte der Jagd und den Naturpark Schönbuch.(Tagblatt)

Der Rotwildtag 2012 (Ankündigung hier), der zweite nach der Premiere vor zwei Jahren, fand zum 200. Jubiläum des „Dianenfests“ für die Göttin der Jagd statt, zu der 1812 ein grosses Jagd- und Schlachtfest ausgerichtet worden war. Das Schwäbische Tagblatt schreibt:

Ein kostspieliges und auch blutiges Geschenk hatte sich König Friedrich zu seinem 58. Geburtstag im November 1812 gemacht: Beim Dianenfest vor 200 Jahren wurden rund 700 Wildtiere getötet – damit war es viel mehr Schlachtfest als Jagd.

Die Organisatoren. der Naturpark Schönbuch, der Landkreis Tübingen, Forst BW Baden-Württemberg und die Staatlichen Schlösser und Gärten mit Sitz in Bebenhausen, haben zu diesem Anlass den Rothirsch in den Mittelpunkt gestellt. Der Reutlinger Generalanzeiger schreibt:

Sie powern den Rothirsch, der seit Jahrhunderten eine Schönbuch-Attraktion ist: »Seine imposante Erscheinung fasziniert und polarisiert den Menschen. Symbol der Macht, begehrte Jagdbeute, begehrtes Fotomotiv, aber auch Problem in unseren Wäldern, stets attraktiv und umstritten – zweihundert Jahre liegt die letzte große Prunkjagd in Württemberg zurück.«

Zum vielfältigen Programm gehörten Flammkuchen aus dem historischen aber noch genutzten Backhaus des Dorfes, Zauberer und Kinderschminken genauso wie ein LTT-Auftritt unter dem seit „Bambi“ oft zu wiederholenden Titel „Das Reh ist nicht die Frau vom Hirsch.“

Verkehrsprobleme wurden der Verwaltungsstelle bisher nicht gemeldet, erneut aber bleibt festzustellen, dass bei gutem Wetter die Schätzungen für eine Veranstaltung dieser Art (angemeldet mit 1000 bis 1500 Besuchenden) deutlich nach oben korrigiert werden sollten. Und dass Bebenhausen, mal Schmuckkästchen und mal Aushängeschild der Universitätsstadt Tübingen, mit seinen Bedürfnissen nicht nur nach der Zahl der BewohnerInnen sondern auch nach der Zahl der BesucherInnen bewertet werden muss.

Bild: Quelle: Wikimedia Commons, Urheber: Hilberts 25. Problem, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

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