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Aus Wikipedia: Datei:DBP 1964 Block 3 Hitlerattentat.jpgZur Erinnerung an für unser Land wichtige Ereignisse, deutsche, europäische oder auch aktuelle, wird das Rathaus in Bebenhausen (in dem sich die Feuerwehr-Abteilung Bebenhausen, die Verwaltungsstelle Bebenhausen und der Winterkirche-Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde Bebenhausen befinden) beflaggt. So auch heute: Zur Erinnerung an das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944.

Zur Auffrischung der Kenntnisse, worum es an diesem Tag ging und warum wir dessen heute mit der Fahne der Bundesrepublik Deutschland am Rathaus gedenken, ein Zitat aus der Wikipedia:

Das Attentat vom 20. Juli 1944 ist als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus in die Geschichte eingegangen.[1] Als Voraussetzung für den geplanten Machtwechsel, auch unter dem Gesichtspunkt des „Eides auf den Führer“, wurde die Ermordung Hitlers angesehen. Die von Claus Schenk Graf von Stauffenberg bei einer Besprechung im Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ unter dem Kartentisch platzierte Sprengladung tötete den Diktator jedoch nicht.

Dieser Fehlschlag, Lücken in der Vorbereitung und das Zögern beim Auslösen der „Operation Walküre“, des Plans zum Staatsstreich, ließen den Umsturzversuch scheitern. Die Beteiligten der Verschwörung stammten vor allem aus dem Adel, der Wehrmacht und der Verwaltung (→ Personen des 20. Juli 1944). Sie hatten vielfach Kontakte zum Kreisauer Kreis um Helmuth James Graf von Moltke. Unter den mehr als 200 später wegen der Erhebung Hingerichteten waren Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben, 19 Generale, 26 Oberste, zwei Botschafter, sieben Diplomaten, ein Minister, drei Staatssekretäre sowie der Chef des Reichskriminalpolizeiamts; des Weiteren mehrere Oberpräsidenten, Polizeipräsidenten und Regierungspräsidenten.

Im Bild oben: Ein Sondermarkenblock der Deutschen Bundespost von 1964, der dem Widerstand gegen Hitler zum Jahrestag des Attentats gewidmet war. Rechts unten: Der Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Als amtliches Werk sollte er nach §5 Abs.1 UrhG gemeinfrei sein.